Von der Kuh bis zum Käse

Im Rahmen unserer Bio-Aktionstage Blogger-Tour begleitete uns meine Blogger-Kollegin Lisa von www.kochmitherz.com nach Tirol. Wir verfolgten den Weg der Milch von der Alm bis zum Käse und besuchten gemeinsam eine kleine Käserei im Herzen Tirols. Frühmorgens ging es los mit dem Milchwagen, von einer Alm zur nächsten. Teilweise sind die Almen so weit oben und so abgelegen, dass man außer der ein oder anderen Kuhglocke und Vogelzwitschern nichts hören kann. Die frische Milch wird bereits am Hof gekühlt und kommt dann sofort in den Milchkühlwagen. So wird sichergestellt, dass die Kühlkette nicht unterbrochen wird. Egal wie lang der Weg zur und von der Alm im Einzelfall sein mag.

 

In der Käserei erleben wir dann, wie die frische Milch zu Käse verarbeitet wird. Die Kurzversion ist: Wärme, Lab, Warten, Schneiden, Formen, Pressen, Salzbaden, Lagern, Lagern, Lagern: Mjam. Die Langversion könnt ihr euch bei Lisa anschauen.

 

Wobei zur Reifung noch unbedingt zu sagen ist, dass sie durchaus auch mehrere Monate dauern kann, ja sogar so lange dauern sollte. Denn nur so kommt der Charakter des Käses bestmöglich zur Geltung. Während dieser Zeit muss der Käse regelmäßig gewaschen und gebürstet werden. Das sorgt für die perfekte Rindenbildung. Auch hier ist jederzeit erkennbar, ob es sich um einen Käse aus biologischer oder aus konventioneller Landwirtschaft handelt – ein grünes Siegel kennzeichnet Käse aus biologischer Landwirtschaft, ein weißes Siegel trägt Käse aus konventioneller Landwirtschaft.

 

An unserem letzten Tag in Tirol gab es dann noch ein ganz besonderes Highlight: Den Almabtrieb. Hier lernt man die Menschen und Kühe, die hinter der Bio-Milch stehen, persönlich kennen. Und ja, das gilt für beide, Menschen und Kühe. Es ist nett, wenn man weiß von wem die Milch stammt, die man pur oder in Form von herrlich aromatischem Käse im kleinen Shop der Molkerei im Ortskern kaufen kann. Aber nicht nur dort – auch im Lebensmittelhandel in der Gegend haben wir die regionalen Produkte gefunden. Und ich muss ehrlich sagen – die Brettljause, die wir uns damit gerichtet haben – ein reiner Genuss!

 

Die spannenden Eindrücke von Lisa findet ihr hier.

AMA-Biosiegel"

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